Summ, summ, summ – Bienenzucht in Mönchzell

Wer erinnert sich nicht gerne an die kesse Biene Maja, die ab 1975 mit ihrem Freund Willi über die deutschen  Bildschirme flatterte. Geschaffen hatte die herzerfrischende Maja und den einfältigen Willi der Schriftsteller  Waldemar Bonsels. Der war in den 1920er-Jahren einer der meistgelesenen deutschen Autoren. In seinen Büchern Die Biene Maja und ihre Abenteuer (1912) und Himmelsvolk ( 1915) verarbeitete er seine Kindheitserlebnisse in der freien Natur. In diese Zeit passt eine Meldung aus dem Jahrbuch „Die Biene und ihre Zucht“ aus dem Jahr 1901, in welcher der damalige Kronenwirt und Landwirt Konrad Reichert aus Mönchzell auftaucht. Bienenzucht

Die Bienenzucht scheint früher in Mönchzell  verbreitet gewesen zu sein. Aus den Jahren 1950 bis 2000 sind den Mönchzeller noch die Bienenzüchter Walter Dörtzbach und Oberlehrer Ewald Dürr bekannt, die im Steinbruch ihre Bienenvölker ausschwärmen ließen. In der Zeit davor wurde die Imkerei in Mönchzell  wohl intensiver betrieben. Wir wissen aus Aufzeichnungen der badischen Landesregierung, dass es 1855 in Mönchzell 11 Bienenstöcke gab.

Der im Buch erwähnte Kronenwirt und Landwirt Konrad Reichert war anscheinend Mitglied im Bezirksimkerverein Heidelberg, der 1873 gegründet worden war. Die Imker bildeten sich damals bei sogenannten „Wanderveranstaltungen“ fort, bei denen ein Imker die Vereinsfreunde von nah und fern zu sich in seinen Ort einlud.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s