Der Feldschütz

Feldschützen waren Flurwärter, denen die Sicherheit auf den Feldern oblag, die landwirtschaftlich genutzt wurden. Sie sollten potenzielle Diebe davon abhalten, Gemüse und Obst zu entwenden oder tatsächliche Diebe auf frischer Tat stellen. Die Feldschützen waren mit einem Gewehr, später Pistole, bewaffnet und bis in die 1970er Jahre mit diesem Aufgabenschwerpunkt im Einsatz.

Das Bild zeit eine Mönchzeller Postkarte um 1970. Ich denke, das war noch vor dem Bau der Lobbachhalle. In der unteren Bildhälfte sieht man noch unseren alten Bolzplatz mit dem einen Tor gegenüber der Geflügelhalle von Maximilan Beitz. Am Hummelberg steht noch die legendäre alte
Kleintierzüchterhalle. Am Wengertspfad noch der gute große Kirschbaum, wo wir als Kinder immer die saftigen, dunklen Kirschen geklaut haben bis uns der Kunzers Erwin als Feldschütz erwischte. Ich war einmal mit Roland und Werner Hotko Kirschen klauen. Ging auf den Feldweg raus. Das Getreide stand kinnhoch. Ich: „Weit und breit niemand zu sehen!“. Da tippte mir jemand von hinten an die Schulter. „Dann hast Du mich aber übersehen, Ruby“ 😉

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