Sagen vom Heidelberger Schloss

Heidelberg-SchloßHexenring

Am Haupttor des Schlosses hängt ein dicker Ring aus Eisen. Wer ihn durchbeißt, erhält das Schloss zum Lohn, erzählt die Sage. An diesem Ring ist ein Biss zu sehen, der von einer Hexe stammen soll. Sie versuchte auf diese Weise, das Schloss zu gewinnen.

Gold- und Silberkeller

Als einst etliche Knaben im Schlosse spielten, geriet einer derselben in einen ihm unbekannten Keller, worin auf einem Tisch viele goldene und silberne Gefäße standen. Eiligst lief der Knabe hinaus, um seine Kameraden herbeizuholen; aber sie konnten trotz allen Suchens den Keller nicht wieder finden.

Unterirdischer Ganz zum Apostelschatz

Vom Schloss geht ein unterirdischer Gang, unter dem Neckar weg, auf den Heiligenberg, in dem ebenfalls Schätze, vornehmlich die 12 Apostel von gediegenem Silber, verborgen liegen (Deutsche Volkssagen von Bernhard Baader. Monet Anzeiger IV, 306).

Quelle: Archiv für die Geschichte der Stadt Heidelberg : eine Vierteljahresschr ; 1. 1868 (Seite 132)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s